13 Bücher für Leute, die keine Bücher mögen

13 Bücher für Leute, die Lesen hassen

Lieber Buchverschmäher. Ich verstehe dich. Du hast recht, keine Bücher zu mögen. Denn dir ist noch nie dieses eine Buch begegnet, das dich mitten ins Herz getroffen oder dich in irgendeiner Weise weitergebracht hat.

Abermillionen Bücher da draußen warten nur darauf, von dir gelesen zu werden. Was hilft es aber, wenn du Bücher so notwendig findest wie Halloween-Kostüme für Katzen? Es ist nicht verwunderlich. Vielleicht waren Bücher für dich immer nur einschläfernde Pflichtlektüren im Deutschunterricht, – Kant, Kafka, Goethe – wo sogar die Streber keinen Bock mehr auf Lesen hatten.

Und es hörte nie auf. Alles, was du heute liest, ist irgendwie obligatorisch und mit negativem Aufwand verbunden: Briefe – die lästige GEZ-Sorte, die du gezwungenermaßen liest, bürokratische Dokumente, Bedienungsanleitungen und noch mehr Pflichtlektüren für den Job oder das Studium. Damals hatte es so abenteuerlich angefangen mit Pippi und Peter Pan und der kleinen Hexe. Du warst im Game, hast ein Buch wieder und wieder verschlungen. Wann ist diese Sache nur den Bach runtergegangen?

I’m just a book, standing in front of a reader, asking them to love it. 

Die gute Nachricht ist: Nichts ist zum Scheitern verurteilt. Du denkst, du wirst die Liebe für Bücher niemals finden, aber vielleicht versteckt sie sich nur hinter dem nächsten Eselsohr.

Wenn du willst, kann diese Bücherangelegenheut zu einer unvergesslichen Liebegeschichte werden, die du brauchst, die dir Trost schenkt, dich tagelang beschäftigt. Die dich in unentdeckte Länder oder fantastische Galaxien katapultiert, dich fliegen und zaubern lässt. Bücher schaffen das, was Filme dir schon vorgekaut servieren: Eine völlig neue Welt, mit der du dich immer ein bisschen identifizieren kannst – und die du frei nach Schnauze ausmalst.

Bücher lieben zu lernen ist wie einen Menschen lieben zu lernen. Ganz am Anfang bist du noch nicht bereit für eine feste Bindung. 400 Seiten Plus ist schon eine Ansage. Aber du liest gerade diesen Beitrag, was bedeutet, irgendwo tief drinnen schlummert ein Wille. Und das ist alles, was zählt.

Stellt sich die Frage: Welche Bücher eignen sich, wenn du keinen Bock auf Lesen hast, aber offen bist, Bock haben zu können?

In dieser Liste könnten sich unzählige Beispiele stapeln, aber wollen wir es mal nicht übertreiben. Die folgende Auswahl sollte ein guter Anfang sein. Viel Spaß beim Stöbern!

 

1. DER ALCHEMIST von Paulo Coelho

Der Alchemist für die, die keine Bücher mögen
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„Der Alchemist“ ist ein Buch voller Weisheiten, eine märchenhafte Geschichte, die Mut macht, seinen eigenen Lebensträumen nachzugehen. Es handelt von einem andalusischen Bauernjungen namens Santiago, der wieder und wieder von einem Traum heimgesucht wird: Er gräbt einen Schatz aus und jedes Mal, bevor er ihn findet, wacht er auf, Eigentlich ist er Schäfer, doch er entschließt sich, seine Schafe, sein Leben, seine Familie und die Liebe zurückzulassen, um den Schatz zu finden. Auf dieser Reise findet er zu sich selbst.

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Paulo Coelho bekommt es hin, unglaublich poetisch und dabei gleichzeitig flüssig zu schreiben. Du steigst in die Geschichte ein, die sich anfühlt wie ein Märchen, und ehe du dich versiehst, bist du am Ende angelangt. Dabei hast du dann noch ein paar Weisheiten fürs Leben abgeholt. Am liebsten würdest du wieder von vorne anfangen. Mit 176 Seiten ist dieses Buch schnell gesnacked.

2. DER KOCH von Martin Suter

Der Koch für die, die keine Bücher mögen
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Essensfans aufgepasst. Dieser Roman nimmt dich auf eine kulinarisch-aphrodisierende Reise. Maravan – „der Koch“, ein begnadeter wohlgemerkt – arbeitet in einem Zürcher Sternelokal, definitiv unter seinem Niveau. In seiner Heimat Sri Lanka hatte ihm seine Großtante die Kochkünste und nicht zuletzt die Geheimnisse der aphrodisierenden Küche gelehrt. Nachdem er er seinen Job verliert, bietet ihm seine Kollegin ein verheißungsvolles Angebot an: Ein Catering-Service der besonderen Art. Anfangs kochen sie nur für Paare, die mal wieder ein wenig Feuer in der Beziehung brauchen, doch „Love Food“ macht die Runde und gelangt an zahlungswillige Kunden aus der Politik und Wirtschaft. Maravans Sorge, dass dieses Geschäft unanständig werden könnte, bewahrheitet sich. Doch er braucht das Geld dringend für seine Familie in Sri Lanka.

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Essen schafft soziale Verbindungen, macht Spaß und betört die Sinne. Martin Suter beschreibt mit Bravur, wie man mit einem Dinner sofort in der Kiste landet. Den tamilischen Wunderkoch Maravan schließst du sofort ins Herz. Und bekommst Appetit auf mehr.

3. DRACHENLÄUFER von Khaled Hosseini

Drachenläufer für die, die keine Bücher mögen
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Der Roman „Drachenläufer“ gibt Einblicke in die afghanische Geschichte und Kultur. Der Ich-Erzähler Amir wächst mit seinem besten Freund Hassan in Kabul auf. Er möchte unbedingt einem Drachenwettbewerb beitreten, um seinen Vater zu beeindrucken. Hassan hilft ihm dabei. Obwohl Amirs Vater ein reicher Paschtune und Hassans Vater dessen Diener ist, verbindet die beiden Jungs eine enge Freundschaft. Doch ein Vorfall ändert das Leben beider: Als Amir beobachtet, wie Hassan verprügelt und vergewaltigt wird, läuft er weg, anstatt seinem Freund zu helfen. Eine Story über Freundschaft, Verrat und Wiedergutmachung, über Liebe und Trennung.

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Unglaublich packend und informativ geschrieben, hat dieses Buch schon so einige von der „Keine-Bücher-mögen“ – Fraktion abgeholt. Khaled Hosseini ist ein Künstler der Worte und begeistert mit so ziemlich allem, was er bisher geschrieben hat. Die Geschichte beginnt mit der berührenden Freundschaft zweier Jungs in den 70ern in Afghanistan und führt zu so vielen Schicksalsschlägen und Wendungen, dass es eine Schande ist, wenn man das Buch weglegt. Nicht ohne Grund steht dieser Roman in zahlreichen Favoriten-Bücherregalen.

4. SUPERMARKET von Bobby Hall

Supermarket für die, die keine Bücher mögen
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Flynn ist depressiv, wurde vor Kurzem von seiner Freundin abserviert und lebt im Haus seiner Mutter. Der Supermarkt sollte alles ändern. Ein gewöhnlicher Job und ständige Kontrolle, der ihn vor sich selbst retten soll. Aber für Flynn sind die Dinge in diesen Gängen nicht ganz so, wie sie scheinen. Als er eines Tages zur Arbeit an einem Tatort ankommt, bricht seine Welt zusammen: Die Geheimnisse seines gequälten Geistes brechen aus. Im Supermarkt will er nicht nach Antworten suchen. Denn dort scheint etwas nach ihm zu suchen. 

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Dieses Buch ist geschrieben von Bobby Hall, besser bekannt unter seinem Rapper-Namen Logic, und übertrifft jede Erwartung. Supermarket ist ein düster-komischer Psychothriller, eine verwirrende Welt zwischen Wahnsinn und Kreativität. Wen das Thema Shizophrenie interessiert, ist hier an der richtigen Adresse. Dieses Buch führt dich auf geniale Irrwege und packt dich bis zu letzten Seite, auf der du dir denkst: What the actual Fuck? Ps: Mach dich gefasst auf eine beachtlichen Menge an Kraftausdrücken.

5. WUNDER von RJ Palacio

Wunder für die, die keine Bücher mögen
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„Wunder“ ist die berührende Geschichte eines Jungen namens „Auggi“, der, geboren mit einer genetischen entstellenden Verfassung, erst in der fünften Klasse in die Schule gehen kann. Das Buch erzählt Auggis erstes Schuljahr aus der Sicht vieler verschiedener Charaktere, es ist eine Story darüber, wie es ist, anders zu sein, Mobbing zu erleben und sich durchzubeißen.

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

In „Wunder“ geht es um Themen, die jeden von uns betreffen und umgeben. Die Art und Weise, wie wir mit Menschen umgehen. Unser Schulleben, das uns maßgebend, gut oder schlecht, geprägt hat. Und das Thema Mobbing und wie man als Opfer damit umgeht. Dieses Buch rührt dich, lässt dich schmunzeln und ist einfach und durch die verschiedenen Erzählperspektiven anschaulich geschrieben.

6. DARK PLACES – dunkle Erinnerungen von Gillian Flynn

Dark places für die, die keine Bücher mögen
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„Dark Places“ erzählt die Geschichte von Libby Day, deren Mutter zusammen mit ihren Schwestern eines Nachts vor 25 Jahren kaltblütig ermordet wurden. Nur Libby kann dem Mörder entkommen. Ihr goßer Bruder Ben wird für die Tat verurteilt – durch Libbys Zeugenaussage. Gillian Flynn, bekannt durch ihre Romane „Gone Girl“ und „Cry Baby“, trifft auch mit diesem Titel wieder direkt ins Schwarze. Eine Story, die man trotz ihrer Fiktion gar nicht glauben will.

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Die Geschichte fesselt dich, und das schon von der ersten Seite an. Das Buch beginnt mit der Passage: „Die Days führten ein ziemlich normales Leben. Nur Ben Day, der war total daneben. Der Kerl war ganz scharf auf Teufelsmacht. Und hat seine Familie umgebracht. Die kleine Michelle erwürgte er in der Nacht. Anschließend hat er Debby kaltgemacht. Mutter Patty hat er aufgespart bis zuletzt. Und ihr dann den Kopf mit der Knarre zerfetzt. Wie durch ein Wunder kam Klein-Libby davon. Aber was für ein Leben hat sie jetzt schon?“

7. DER GROSSE TRIP von Cheryl Strayed

Der große Trip für die, die Bücher nicht mögen
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„Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst“ lautet der Untertitel dieser autobiografischen Geschichte. Gerade 26 geworden, ist Cheryl Strayed am Tiefpunkt angekommen. Und so trifft sie die ausschlaggebendste Entscheidung ihres Lebens: Die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern – allein und ohne jegliche Erfahrungen. Diese Reise führt Cheryl Strayed bis an ihre Grenzen und darüber hinaus.

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Du triffst eine junge Frau am tiefsten Punkt in ihrem Leben und begleitest sie nicht nur auf dem Pacific Crest Trail, sondern auf eine Reise zu sich selbst. Dieses Buch ist gleichzeitig berührend und inspirierend. Außerdem lässt es sich flüssig lesen.

8. SUPERGUTE TAGE ODER DIE SONDERBARE WELT DES CHRISTOPHER BOONE von Mark Haddon

Supergute Tage für die, die keine Bücher mögen
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Christopher ist ein spezieller Junge. Er sieht die Dinge anders als andere. Als er den Nachbarshund Wellington mit einer Mistgabel aufgestochen auffindet, beschließt er, nach dem Mörder zu suchen. Sein Asperger-Syndrom erschwert ihm dabei nicht selten den Weg, aber er bleibt eifrig bei der Sache. Aber bei seinen Recherchen bemerkt er schon bald, dass seine Familie mehr mit diesem Mordfall zu tun hat, als ihm lieb ist.

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Die Geschichte wird aus Christophers Sicht in der Ich-Perspektive geschildert. Seine Lehrerin hat ihm empfohlen, das, was er erlebt, aufzuschreiben. Das Ergebnis ist das Buch, das du liest. Seine Eigenheiten machen so auch den Schreibstil zu etwas ganz Besonderem. Zunächst einmal sind die Kapitel nicht regulär durchnummeriert, sondern bestehen aus Primzahlen. Außerdem ist der Schreibstil passend zum Protagonisten einfach und kindlich gehalten. Dialoge sind z.B. so beschrieben: „Und ich sagte, und er sagt, und ich sagte“. Deswegen ist das Buch sehr gut für Leute geeignet, die keine Lust auf komplizierte Satzbauten und tausende Nebenseätze haben.

9. HÜTER DER ERINNERUNG von Lois Lowry

Hüter der Erinnerung für die, die keine Bücher mögen
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„Hüter der Erinnerung“ ist eine Geschichte über eine Welt ohne Gefühle, ohne Farben und ohne Musik. Eine Welt ohne jede Art von Menschlichkeit. Hier wächst der elfjährigr Jonas auf, der von seinen Eltern adoptiert und nach strengen Vorschriften aufgezogen wurde. Mit zwölf Jahren wird allen Kindern ein Beruf zugeteilt, was in Form einer große Zeremonie stattfindet. Jonas wird zu seiner Überraschung das wichtigste Amt in der Gemeinschaft zugetragen: Er ist der neue Hüter der Erinnerungen. Während seiner Ausbildung beim alten Hüter, dem Geber, lernt Jonas über die Zeit vor der Gleichheit der Gefühle, wo es so etwas wie Familie und Liebe gab. Der Geber und Jonas werden zu Vertrauten. Als er eine schreckliche Erkenntnis macht, versucht er, zusammen mit dem Geber aus diesem unmenschlichen System zu fliehen, in dem es nur Anstand oder den Tod gibt.

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Dieses Buch ist eine Süßigkeit für Jung und Alt. Dadurch, dass Lois Lowry Science-Fiction mit der Gegenwart verbindet, erscheint ein völlig anderes, reales Bild vom System, Faszinierend ist, dass nicht Maschinen, sondern einzig und allein Menschen Kontrolle haben – über eine Welt der „Gleichheit der Gefühle“, in der es nur Gehorsam gibt.

10. ICH DARF NICHT SCHLAFEN von Steve Watson

Ich darf nicht schlafen für die, die keine Bücher mögen
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Christine wacht auf und ist irritiert: Das Schlafzimmer, in dem sie sich befindet, ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Mann. Sie sieht an sich herunter und stellt fassunglos fest, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie erwartet. Sie ist 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht wird in ihrem Gehirn alles ausgelöscht, was passiert ist. Sie hat nur ihren Ehemann Ben, der sie jeden Tag über ihr aktuelles Leben aufklärt. Doch dann findet Christine ein Tagebuch, das von ihr zu sein scheint. Was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Es ist so gut wie unmöglich, diesen mitreißenden Thriller aus der Hand zu legen. Die Leute, die generell nach ein paar Seiten Lesen gelangweilt sind: Bei diesem Krimi wird das gewiss nicht der Fall sein.

11. DAS HAPPINESS PROJEKT von Gretchen Ruben

Das Happiness Projekt für die, die keine Bücher mögen
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Gretchen Rubin hat eigentlich alles, was man sich wünscht: Einen guten Job,  einen liebevollen Ehemann und zwei wunderbare Kinder. Und trotzdem plagt sie das Gefühl, dass sie ihr Leben nicht genügend schätzt und glücklicher sein zu könnte. Deshalb beginnt sie das „Happiness Projekt“ – Über ein Jahr möchte sie Schritt für Schritt zu mehr Glück gelangen, indem sie jeden Monat etwas an ihrem Leben ändert.

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Das Happiness-Projekt ist ein guter Grund, mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen. Gretchen Rubens einfache Ansätze wie „Make Time for Friends“ oder „Remember Love“ kannst du easy nachvollziehen und in deinen eigenen Alltag integrieren. Eine unkomplizierte Erinnerung an die kleinen Dinge in unserem Leben, die uns glücklich machen.

 

12. SIDDHARTA von Herman Hesse

Siddharta für die, die keine Bücher mögen
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In „Siddharta“ beschreibt Herman Hesse die Suche des Brahmanen-Sohns Siddharta nach der Erleuchtung und dem Sinn des Lebens. Auf keiner seiner Stationen findet er das, was er sucht. Erst am Ende seines Lebens als Fährmann an einem Fluss findet er die Antworten. Er lernt, dass man Erkenntnis nicht durch Lehren vermittelt, sondern nur durch eigene Erfahrung erhalten kann.

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Siddarta zählt als eine weltberühmte Legende und ist millionenfach verkauft worden. Es zeigt dir auf dichterische Weise die innere Reise eines Mannes, der nach dem Sinn des Lebens sucht (und tun wir das nicht alle irgendwie?). Dieses Buch ist nicht nur poetisch, sondern hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ein Buch, das man im Leben merhmals lesen sollte.

13. DIE KUNST DES KLAREN DENKENS von Rolf Dobelli 

Die Kunst des klaren Denkens für die, die keine Bücher mögen
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Bewunderte Schwimmer sind nicht deshalb athletisch, weil sie Schwimmer sind; sie sind überhaupt erst Schwimmer geworden, weil sie die athletischen Voraussetzungen dafür haben. Wieso also rackerst du dich im Schwimmbad überhaupt ab? Die 52-Denkfehler-Kolumne von Rolf Dobelli erzählt von anschaulichen, anekdotischen Beispielen aus unserem Alltag und Beruf, die amüsierend und gleichzeitig schockierend wahr sind.

Warum ist es ein Buch für diejenigen, die keine Bücher mögen?

Dieses Buch hält dir einen Spiegel vor und deckt Fehlverhalten auf, von denen du hundertprotzentig wenigstens ein paar im Alltag feststellst. Rolf Dobelli schafft es mit einer Prise Humor und Selbstironie, dass du beim Aufdecken dieser Denkfehler sogar Spaß hast. Vorausgesetzt, du bist clever genug, deinem eigenen Hirn nicht über den Weg zu laufen. Ein genüsslicher Buchsnack, die 52 Mini-Kapitel kannst du immer wieder als kleine Happen genießen.

Kennst du noch mehr Bücher, die du jemandem empfehlen würdest, der Bücher Lesen einfach nicht so feiert? Lass es mich wissen!